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Verwaltung

Die Erfahrung mit einem ehrenamtlichen Bürgermeister zeigt insbesondere für die KeLi, dass trotz hohen Engagements des jetzigen ehrenamtlichen Bürgermeisters und seiner VertreterInnen die Ehrenamtlichkeit für eine Stadt in der Größenordnung von Kellinghusen nicht ausreicht. Kellinghusen braucht wieder einen direkt von der Bevölkerung gewählten hauptamtlichen Bürgermeister, um den zahlreichen Herausforderungen der kommenden Zeit besser begegnen zu können. Ein direkt gewählter Bürgermeister stellt für uns auch mehr gelebte Demokratie dar, als ein vom Rat der Stadt gewähltes Stadtoberhaupt.

Zu einer weiteren Attraktivitätssteigerung würde die unbedingt notwendige Belebung der Innenstadt beitragen. In diesem Zusammenhang spricht sich die KeLi für die Einrichtung der geplanten gemeinsamen Amtsverwaltung durch den Umbau des ehemaligen Rewe-Marktes oder einen Neubau an seiner Stelle aus. Einen innenstadtfernen Standort wie z. B. auf dem ehemaligen Kasernengelände halten wir für bürgerunfreundlich.

Die in die Diskussion gebrachte Kommunalreform nach der erfolgten Verwaltungsreform (das neue Amt Kellinghusen) begrüßen wir grundsätzlich, weil es damit eine starke handlungsfähige Verwaltung geben würde. Die jetzt gegebenen Verwaltungsstrukturen mit einem Nebeneinander von Stadt-, Amts- und Kreisverwaltung sollten langfristig aufgelöst werden, um effizienter und damit kostensparender wirtschaften zu können. Eine komprimierte Verwaltung wäre auch leistungsfähiger für eine regionale Entwicklung und schnellere Aufgabenerledigung. Gerade die freiwilligen Leistungen der Stadt Kellinghusen als Unterzentrum werden vom gesamten Umland genutzt, aber nur von der Stadt Kellinghusen finanziell getragen. Eine Kommunalreform könnte die Gewichtung der Stimme Kellinghusens in der neuen Verwaltungseinheit deutlich stärken.