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Hochwasser- und Umweltschutz

Die KeLi setzt sich für den Umweltschutz ein und wird daher auch in Zukunft darauf achten, dass die Stadt Kellinghusen ihre Verantwortung für den Umwelt- und Naturschutz aktiv wahrnimmt, damit die weitere Stadtentwicklung auch ökologisch verläuft. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die KeLi folgende Schwerpunkte:

Für die weitere Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen begrüßt die KeLi die vor kurzem erfolgte Einsetzung des neuen Ausschusses für Landschafts-Gewässer-, Grundwasser und Hochwasserschutz. Nur so kann in engem Kontakt mit den betroffenen Anliegern, den Fachdiensten unserer Verwaltung und anderen beteiligten Stellen nach einvernehmlichen und nachhaltigen Lösungen gesucht werden. Dennoch sollte eine weitere Öffnung zu Gunsten der Beteiligung von Betroffenen angestrebt werden.

Die jetzt vom Land für Kellinghusen ins Auge gefasste Hochwassermarke von 3,85 m (bedingt durch ein Bundesgesetz) ist das Resultat von Berechnungen, in der neben den Pegelaufzeichnungen der vergangenen Jahre auch der vorhandene Querschnitt der Stör im Bereich der Südstadt eine wesentliche Rolle spielt. Die Auswirkungen dieser Festlegung durch das Land für die Stadt Kellinghusen sind aus Sicht der KeLi nicht akzeptabel. Die immer wieder ins Auge gefasste städtebauliche Planung der Südstadt (Poggenwiese) würde auf Dauer nur sehr eingeschränkt entwickelt werden können. Bauliche Änderungen dürfen aber nicht grundsätzlich unmöglich sein, bzw. gänzlich ausgeschlossen werden. Die Gewerbeflächen im Neuen Kamp sind massiv betroffen. Noch schlimmer trifft es die Entwicklungsflächen gegenüber, auf der anderen Seite der Bundesstraße, in der auch die Biogasanlage steht. Da die Bundesstraße im Übrigen ebenfalls auf großen Abschnitten unterhalb dieser 3,85 m Marke verläuft, wäre Kellinghusen damit theoretisch teilweise von der Außenwelt abgeschnitten. Rettungskräfte hätten theoretisch verstärkt Probleme Kellinghusen zu erreichen. Unsere Kläranlage würde danach theoretisch geflutet und die Umwelt würde durch auslaufende Fäkalien belastet. Nur eine Veränderung des Querschnitts kann die Marke reduzieren. Dazu muss eine Berechnung des zukünftigen Profils in Varianten durchgeführt werden. Dafür darf das Land Schleswig-Holstein aber nicht einseitig hohe finanzielle Aufwendungen durch die Stadt Kellinghusen fordern, sondern muss selbst auch in finanzieller Sicht Verantwortung übernehmen. Wenn die Stadt Kellinghusen Millionen investieren soll, müssen eine relevante Absenkung der jetzigen Hochwassermarke oder andere effektive Hochwasserschutzmaßnahmen die Folge sein!

Die KeLi setzt sich dafür ein, durch den Ausbau der Verwendung erneuerbarer Energien einen Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass im Hinblick auf energiesparende Maßnahmen bereits ca. 2/3 aller Leuchtmittel in den Lampenköpfen von herkömmlichen in energiesparende Leuchtmittel getauscht wurden.

Im Rahmen des Ressourcenschutzes schlägt die KeLi konkret u. a. die Nutzung von Brauchwasser und Regenwasser für private Haushalte vor. Grund- und Oberflächenwasser sind von elementarer Bedeutung für den Naturhaushalt und stellen die Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen dar und müssen daher geschützt werden. Die KeLi verfolgt weiterhin das Ziel die Luftverschmutzung und Lärmbelastung zu vermindern und ggf. zu vermeiden. Die Einführung von weiteren Tempo-30-Zonen im Stadtgebiet würde neben der Verbesserung der Verkehrssicherheit auch eine Verbesserung unserer Luft bedeuten.

Die KeLi setzt sich auch dafür ein, dass gewonnene elektrische und thermische Energie möglichst sinnvoll und nachhaltig genutzt wird. Allerdings sollten für den Anbau von Pflanzen, die der Biogasgewinnung dienen, Monokulturen vermieden werden.

Die KeLi ist gegen Fracking, da die Folgen dieser Form der Energiegewinnung noch völlig ungeklärt sind. Eine erhebliche Gefährdung des Grundwassers und weitere nachhaltige Umweltschäden sind möglich. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung würde den betroffenen Kommunen ein formelles Beteiligungsrecht zusichern. Für Kellinghusen ist es notwendig, mögliche Auswirkungen des Erkundungsgebietes Bad Bramstedt (umfasst u. a. auch Wrist und Quarnstedt) zu berücksichtigen.